Baby schläft tagsüber oder nachts nicht ein!

Baby schläft tagsüber oder nachts nicht ein
Baby schläft tagsüber oder nachts nicht ein

Kinderlose Personen meinen oft, Babys würden den ganzen Tag schlafen. Und es gibt sie tatsächlich: Babys, die den halben Tag oder mehr verschlafen. Aber viele Eltern haben in Bezug auf die Schlafgewohnheiten ihrer ganz kleinen weniger Glück und werden mehr oder weniger den ganzen Tag auf Trab gehalten.

Baby schläft tagsüber nicht ein

Es gibt vielerlei Gründe, warum das folgende Problem auftaucht: Das Baby schläft tagsüber nicht ein. Das Baby hat ein ganz anderes Schlafbedürfnis und andere Schlafgewohnheiten als ein erwachsener Mensch.

In den ersten Lebensmonaten schlafen Babys fast nur in einem leichten Schlaf, REM-Phase genannt. Dadurch ist sichergestellt, dass die Kleinen ihre eigenen Bedürfnisse auch wahrnehmen können. Wenn die Babys lange Zeit in einen Tiefschlaf fallen würden, wäre dies gefährlich. Sie würden weder Hunger, noch Kälte, noch sonst eine Gefahr wahrnehmen. Somit ist unruhiger Schlaf und häufiges Erwachen häufig natürlich und hat nicht immer eine besorgniserregenden Grund.

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Nach einer Weile wird sich das Baby an den Rhythmus der Eltern angepasst haben. Diesen Prozess können Eltern aber nicht beschleunigen und eine grosse Beeinflussung ist auch nicht möglich. Das Baby schläft tagsüber nicht ein und die Eltern sind gestresst. So ist es oft. Es gibt einige Tricks, mit denen man den Schlaf und das Einschlafen der Kleinen beeinflussen kann. Doch im Grunde heisst es für die gestressten Eltern, darauf warten, dass die Kleinen etwas älter werden und es besser wird. Und sich beruhigen. Den gestresste Eltern haben häufig gestresste Babys. Was ein Teufelskreis ist, den es zu durchbrechen gilt.

Baby schläft nachts nicht

Ein Grund, warum ein Baby nachts nicht schläft, kann sein, dass es tagsüber viel schläft. Ein Baby schläft in den ersten Monaten seines Lebens etwa 16 Stunden am Tag. Normalerweise verteilen sich diese Stunden über den Tag. Ein Kind, dass aber am Tag viel schläft, ist in der Nacht vielleicht weniger müde, und schläft schlecht ein oder erwacht ständig wieder.

Warum wollen Babys nicht einschlafen?

Einige Babys schlafen auf dem Arm der Eltern zwar ein. Werden sie aber hingelegt, sind sie sofort wieder wach und fangen möglicherweise an zu weinen. Das liegt daran, dass sie merken, wenn die menschliche Nähe, die sie gerade eben noch wahrgenommen haben, plötzlich fehlt. Zudem erwachen sie nicht dort, wo sie eingeschlafen sind, was sie verwirren und verängstigen kann. Dann ist nicht das Problem, dass das Baby schläft tagsüber überhaupt nicht ein, sondern es erwacht ständig wieder.

Baby schläft tagsüber nicht

Wie viel Schlaf benötigt ein Baby?

Wie viel Schlaf ein Säugling benötigt, ist unterschiedlich. Einige schlafen alle paar Stunden eine Stunde oder mehr. Andere nicken nur kurz ein. Wie viel Schlaf das eigene Baby braucht, muss durch Beobachten herausgefunden werden. Doch es gibt Richtwerte, wie viele Stunden am Tag ein Säugling schläft. Das ist natürlich je nach Alter unterschiedlich. Daneben gibt es bei Babys drei Entwicklungsschritte des Schlafs.

0-2 Monate

Ein bis zu 2 Monate altes Baby benötigt rund 16 Stunden Schlaf an Tag, durchschnittlich 8 Stunden nachts und 8 Stunden tagsüber. In diesem Alter beginnt der Schlaf mit der Einschlafphase. Diese sollte von den Eltern so angenehm wie möglich gestaltet werden, etwa mit Hilfe von Einschlafritualen. Erkennen die Eltern, nicht dass das Baby müd ist und verpassen den richtigen Zeitpunkt, müssen sie den ganzen Schlafzyklus abwarten, bevor das Baby wieder einschläft.

2-9 Monate

Ein Baby von 2 bis 9 Monaten braucht rund 13 Stunden Schlaf am Tag. Davon fallen 10 Stunden in die Nachtstunden und die restlichen 3 Stunden am Tag. In diesem Alter dauert der Schlaf einige Stunden am Stück. Die einzelnen Phasen des Schlafs halten länger an.

9-36 Monate

Auch Säuglinge zwischen 9 bis 36 Monaten schlafen zwischen 12 bis 13 Stunden pro Tag. Auch in diesem Alter etwa 10 bis 11 Stunden Nachts und den Rest am Tag. Babys können nun träumen. Da sind auch Angstträume möglich. Sie schlafen meist nachts durch, wenn sie nicht durch diese Träume wach werden. Ab einem Alter von 6 Monaten reichen zwei Schläfchen tagsüber von rund 1 1/2 Stunden. Ab einem Alter von einem Jahr reicht auch ein Schläfchen tagsüber. Jetzt kommt es auch mal vor, dass Eltern sagen: Das Baby schläft tagsüber nicht. Wenn sie dabei nicht Anzeichen von Müdigkeit zeigen, ist dies auch nicht weiter schlimm. Wenn es hingegen heißt, das Baby schläft nachts nicht, schläft es vielleicht tagsüber zu viel.

5 Tipps damit dein Baby regelmäßig schläft

Selber ruhig sein – Die Unruhe der Eltern überträgt sich auf das Kind. Dieses verspürt dann auch eine Unruhe, was sich auf den Schlaf und den Schlafrhythmus auswirkt. Eltern sollten sich deshalb Zeit für sich nehmen und wenn möglich kleine Auszeiten einbauen. Sind die Eltern ruhiger, wird auch das Baby ruhiger sein.

Einschlafrituale einführen – Rituale helfen dem Baby beim Einschlafen und führen zu einem Schlafrhythmus. Es gibt einige solcher Einschlafrituale, die sich bewährt haben. Beispielsweise ein warmes Bad vor dem Schlafen, eine Babymassage, ein Schlaflied vorsingen, mit dem Baby kuscheln oder eine Geschichte erzählen. Zusätzlich zu einem dieser Rituale sollte jeden Tag die gleichen Schlafenszeiten eingehalten werden. Selbstverständlich können auch mehrere dieser Rituale miteinander kombiniert und den eigenen Bedürfnissen angepasst werden.

Ruhe in den Alltag bringen – Babys sind schnell einmal überfordert, wenn sie zu vielen Eindrücken ausgesetzt sind. Nicht Säuglinge können einfach die Augen zu machen und schlafen. Schläft das Kleine nicht, obwohl es müde ist, oder wird stattdessen gar quengelig und überreizt, muss etwas Ruhe in den Alltag gebracht werden und auf eine ruhigere Atmosphäre geachtet werden. Aktivitäten auf ein Mindestmaß reduzieren, eher gedeckte Farben wählen, nicht zu viel Spielzeug zum Spielen geben und jeden Tag einen Rhythmus so gut wie möglich einhalten.

Der richtige Zeitpunkt – Wenn die Babys ins Bett gelegt werden, sollten sie noch wach, aber bereits leicht schläfrig sein. Ansonsten besteht die Gefahr, dass das Kleine erwacht, anfängt zu schreien und erst nach längerer Zeit wieder einschlafen kann. Wenn sich die einzelnen Phasen des Schlafs abwechseln, ist die Gefahr besonders groß, dass Kleinkinder und Säuglinge erwachen.

Keine Aktivität vor dem Schlafengehen – Mit diesem Tipp ist gemeint, dass Eltern selber nicht aktiv sein sollen, wenn das Baby nächstens schlafen soll. Einen Wohnungsputz oder Gymnastikübungen und ähnliches sollte nicht zu diesem Zeitpunkt durchgeführt werden, bevor das Baby schlafen soll. Sind die Personen um das Baby herum aktiv, wird auch das Baby selbst aktiv. Die Folge, wenn Eltern dies regelmäßig tun: Das Baby schläft tagsüber nicht.

Was sind die Anzeichen für Müdigkeit bei meinem Baby?

Baby gähnen
Baby gähnen

Wie bei den Erwachsenen auch, ist der Schlafbedarf nicht bei allen Babys gleich hoch. Die einen benötigen mehr, die einen weniger Schlaf. Doch wie merken Eltern, dass ihr Baby müde ist und mehr Schlaf benötigt? Folgende Anzeichen deuten darauf hin, dass das Baby mehr schlafen sollte:

  • häufiges Gähnen
  • weinen, schreien oder quengeln, das auch nicht aufhört, wenn die Grundbedürfnisse befriedigt sind
  • verstärktes Saugen an Daumen oder Schnuller ohne große Aktivität
  • ruckartige Bewegungen mit geballten Fäustchen oder mit steifem Körper
  • unkoordiniertes Kopfwippen
  • Reiben an Ohren und Augen
  • starrer Blick
  • Stirn runzeln

Du benötigst noch mehr Hilfe?

Die Tipps haben dich nicht zum Erfolg gebracht oder du möchtest noch mehr darüber erfahren wie du und das Baby ruhig schlafen können?

Wir empfehlen das Buch auch schon vor der Geburt, den so könnt Ihr das Baby von Beginn an darauf Vorbereiten. Den ein gesunder Schlaf ist für das Baby wichtig wie für die Eltern.

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Endlich schlaf für Ihr Baby
Endlich schlaf für Ihr Baby

Fazit

Babys benötigen ganz wie heranwachsende Kinder und Erwachsene auch, unterschiedlich viel Schlaf. Solange das Kind keine Anzeichen von Müdigkeit oder gar Übermüdung zeigt, ist das nicht bedrohlich oder gefährlich. Dann können Eltern beruhigt sagen: Das Baby schläft tagsüber nicht und es geht ihm gut dabei. 

Wenn das Kind müde ist und darunter leidet, und alle Bemühungen und Tricks nichts nützen, sollte ein Kinderarzt aufgesucht oder das Problem zumindest beim nächsten Kinderarztbesuch erwähnt werden. Werden. Für den Schlafmangel kann es unter Umständen auch medizinische Ursachen geben. Ansonsten heißt es abwarten und darauf hoffen, dass es besser wird, wenn die Kleinen etwas älter werden.